Die Eröffnungsausstellung und der Katalog geben mit rund 100 Exponaten einen repräsentativen Überblick über die Sammlung Marli Hoppe-Ritter. Die gezeigten Werke zeichneten zugleich exemplarisch die Geschichte der geometrischen Kunst von ihren Anfängen in den 1910er Jahren bis heute nach. Den chronologischen Ausgangspunkt der Ausstellung bildete eine kleine suprematistische Bleistift-Skizze von Kasimir Malewitsch aus dem Jahr 1915. Von dort aus wird der Bogen gespannt über die verschiedenen Strömungen der Konkreten Kunst der 1920er bis 1950er Jahre, über die "Zürcher Konkreten" und "Arte Programmata" in Italien, über ZERO und die Kinetische Kunst hin zu aktuellen Strömungen mit Computerkunst und Installation.
Kuratoren: Marli Hoppe-Ritter und Dr. Martin Stather . Mit Beiträgen von Marli Hoppe-Ritter, Ralf Christofori, Gerda Ridler, Barbara Willert u.a. Wunderhorn Verlag 2006.